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Finanzkrise - Aber ja.... - Aber nein!
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Finanzkrise - Damoklesschwert oder Apokalypse des Turbokapitalismus

Die Finanzkrise! Tja, was ist dran an ihr? Was ist wirklich? Geht es bergab, und wenn, für wen? Dank der Finanzkrise könnte das ausgebeutete Volk, also der verhohnepiepelte Konsument, doch eigentlich einen "Ich habe es doch schon immer gesagt" - Sieg feiern. Leider wird ihm auch diese Freude vergällt, denn die, die diese Krise verursacht haben werden nicht zur Rechenschaft gezogen, teils weil ihre Machenschaften in einem undurchsichtigen Filz nicht nachweisbar sind, teils weil die kleinen Aktionäre, die immer mehr Dividende wollen, ihre eigenen Arbeitsplatzvernichter darstellen. Eins aber scheint klar zu sein: Die Regierungen haben in den letzten 20 Jahren konsequent versagt, haben sich von Wirtschaft und deren Lobby nicht nur regieren und diktieren lassen, sondern sie haben durch Spekulationen (siehe Landesbanken) selbst beim Selbstbedienungspaket a la Kreditverzockung fleißig mitgepokert.

Man könnte meinen, dass die Geldgier und Jagd nach Dividenden sämtlichen Verantwortlichen auch das letzte Fünkchen an Verantwortlichkeit und logischem Verständnis ausgeblasen hat. Und wir, das arme Volk, dem man jetzt die ganze Zeit erzählt hat, dass der Gürtel enger geschnallt werden muss, stehen nun da und können es weder verstehen noch fassen.

Während die einen immer reicher werden, und dies auf Kosten der Bevölkerung, verarmt Deutschland zusehends. Tafeln schießen wie Pilze aus dem Boden, die Regierung denkt laut darüber nach an Schulen warme Mahlzeiten auszuteilen, weil Kinder aus Hartz IV Familien nicht mehr genug Geld zum Essen haben, Menschen gehen unter dem Existenzminimum zum Arbeiten, und erhalten dann vom Staat (also von uns Steuerzahlern, also von sich selbst) genau den kläglichen Rest zum Existenzminimum mittels Hart IV, der nachher nicht reicht um die Kindermäuler zu stopfen.

Und als ob wir nicht schon genug draufgezahlt hätten durch Ein Euro Jobs, Steuererhöhungen, Lohnsenkungen, Inflationsrate uws., müssen wir auch noch die Suppe, die uns die Wirtschaft und Regierung eingebrockt hat, auslöffeln, indem genau das Geld, was die Regierung aus Gründen einer Konsolidierung des Haushaltes nicht ausgeben wollte (Bildung, Steuererleichterung etc.), jetzt den Banken und der Wirtschaft in den Rachen geworfen wird.

Noch vor kurzer Zeit wollten sich weder die Banken noch die Wirtschaft etwas vom Staat sagen lassen und nun kriechen sie unter Rettungschirmen zu Kreuze. Nicht ganz, denn die Banken kriechen überhaupt nicht, wollen kein Almosen annehmen und schon gar nicht, wenn sie im Gegenzug Abstriche in ihrer undurchsichtigen Geschäftspolitik, die nichts anderes als ein Geld in die eigenen Taschen stopfen als Ziel hat.

Wo sind wir denn?

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