Startseite  Warum diese Seite?  Wissen oder Meinen  Ihr Thema  Kontakt  Unsere Partner  Videos 
G-Punkt
 Gibt es den G-Punkt?  Diskurs  Umfrage: G-Punkt 

Das größte Punktequiz aller Zeiten, oder, gibt es den G-Punkt und wozu ist er da?

Wir schreiben das Jahr 2006! Wir erforschen das Weltall, kennen uns in Quantenphysik aus, spalten Atome, schicken Astronauten ins All und tausende Satteliten in die Erdumlaufbahn. Wir könnten innerhalb von Sekunden alles Leben auf dem ganzen Weltball zerstören, und wir können Dank Mobiltelefon und Navigationssystem auf den Meter genau bestimmen, wo einer sich aufhält, haben die Welt von oben bis ins kleinste Detail abgelichtet und die Meere durchforstet. Der menschliche Körper scheint auch alle Geheimnisse preisgegeben zu haben?Stopp! Man sollte sagen der männliche Körper scheint wohl eher verstanden, nicht aber der weibliche, denn bei diesem, und vor allem bei den Geschlechtsorganen und überhaupt bei der Orgasmusfrage, tappen wir wohl noch immer Dunkeln. ?Wieso??, möchte da nun bestimmt der eine oder andere Fragen. ?Man weiß doch eigentlich wie die weibliche Sexualität funktioniert!? Mann weiß es vielleicht, oder glaubt es zumindest, frau ist sich da nicht so sicher (und die Wissenschaft schon gleich gar nicht). Wie kann das sein?

 

 

 

Hier ein Beispiel: Man setze sich mit zehn Frauen an einen Tisch und fragt in die Runde, ob es einen G-Punkt gibt! Eigentlich würden schon zwei Frauen reichen, vielleicht sogar eine, denn egal wie viele Frauen zusammen sitzen, sie können diese Frage nicht mit ja oder nein beantworten. Das ist doch ein gehöriges Stück Unwissenheit, in einer Zeit, in der so ziemlich alles schon erforscht und angedacht wurde. Warum ist also diese Frage nicht klar zu beantworten?

 

Dass es den G-Punkt gibt, und derer Punkte noch zu Haufe, also vom A-Punkt über den C-Punkt bis zum U-Punkt hinreichend, ist hier medizinisch gesehen nicht unbedingt die Frage (so genau weiß es auch die Medizin nicht, denn der G-Punkt könnte auch noch zur Klitoris gehören, also gar kein eigener Punkt sein), was er aber bewirkt und vor allem bewirken soll, das ist überhaupt nicht geklärt. Obwohl der weibliche Genitalbereich sich schon fast wie eine Punktelandschaft anmutet, so sind sich viele Frauen über diese meist nicht bewusst, und wenn, dann gehen die Meinungen derart auseinander, dass man nicht glauben kann, dass all die Frauen gleichen Geschlechts seien. Unerhört, das möchte sich doch keine Frau in dieser post- emanzipierten Zeit nachsagen lassen wollen. Trotzdem, irgendetwas scheint da nicht in Ordnung zu sein. Betrachten wir dieses Phänomen also erst mal anatomisch und suchen wir nach Informationen. Immerhin, Wikipedia widmet zumindest eine schlappe Seite diesem Thema, das ist wenigstens mehr als nichts, nur um mal zu verdeutlichen, welchen Stellenwert der ominöse G-Punkt, und daraus folgende weibliche Orgasmusfrage bei den Menschen, Männlein wie Weiblein, inne hat. Der G-Punkt also (nach Gräfenberg, ein Gynäkologe, der den G-Punkt 1950 ausgemacht hatte) liegt anatomisch gesehen ca. 5 Zentimeter an der vorderen Scheidewand (Richtung Harnröhre), und er ist genau genommen nicht ein Punkt, sondern eine fünfzigpfennigstückgroße Zone (oder kleiner oder größer, weiß man?s), die ertastbar ist, da sich das Gewebe in diesem Bereich ?geriffelt? oder ?schwammig?, je nach Frau und Erregungszustand anfühlt. Neueren Erkenntnissen zu Folge vermutet man auch, dass er als ?Geburtshelfer? fungieren könnte, da er bei längerem Druck Flüssigkeit ausstößt (bis zu mehreren Litern), welches beim Herausgleiten des Kindes hilfreich wäre (da die Drüsen aber direkt am Harnröhrenausgang liegt, ist dies zu bezweifeln, denn zum besseren Gleiten, müsste doch die Flüssigkeit innerhalb der Scheide verteilt werden, und nicht nach außen abgegeben werden. Darauf ist die Forschung bis heute gar nicht gekommen, nur um mal aufzuzeigen wie abstrus doch auch die Wissenschaft sein kann). Zusätzlich werden über die Stimulierung des G-Punktes Endorphine ausgeschüttet, die die Schmerzschwelle erhöhen, um die Wehen erträglicher zu machen. Bis hier hin ist alles soweit so gut und mehr oder weniger nachvollziehbar. Richtig schwierig wird es, wenn der G-Punkt als Auslöser zu einem vaginalen, wenn nicht sogar zu einem Superorgasmus, bezeichnet wird. Hier scheiden sich die weiblichen Geister unversöhnlich. Die einen spüren zwar etwas, meist eher Unangenehmes, wie den Drang zum Wasserlassen, können ihm also gar nichts abgewinnen, während einige ins Schwärmen geraten und geradezu auf diesen Punkt schwören (man muss halt eben den Harndrang ignorieren, dann käme die Ejakulation).

Guter Rat ist teuer

Tja, da ist guter Rat teuer. Man könnte sagen, die einen haben von ihrem eigenen Körper keine Ahnung (was früher bei Frauen leider oft vorkam, während die heutigen Mädels besser wissen wo es langgeht), haben eben die Erfahrung von einem befriedigten Sexspiel nicht machen dürfen, oder die anderen lügen einfach das Blaue von Himmel herunter. Und hier sind wir dann wohl auch da angekommen, wo es endgültig undurchsichtig wird. Wenn es also Frauen gibt, die den G-Punkt als den Superorgasmuspunkt kennen, dann muss sich der Teil der Frauen, die ihn nicht erleben können, doch irgendwie seltsam vorkommen, könnte man sie in diesem Punkt zumindest frigide nennen. Frigide will aber keine Frau sein, deshalb könnte die eine oder andere ein bisschen flunkern, ein bisschen auftischen sozusagen, um nicht als unerfahren angesehen zu werden (allerdings soll es Kurse geben, die helfen sollen, den G-Punkt zu finden). Andererseits ist zumindest sichergestellt, dass eine Frau ohne Stimulation der Klitoris selten, bis gar nicht zum Orgasmus kommen kann. Und das ist zumindest der Punkt. Wenn sich nun schon landläufig dieses Wissen durchgesetzt hat (auch wenn es bei manch einem Mann noch nicht angekommen ist), warum möchte man dann Abermillionen von Frauen unterstellen, dass sie ihren Körper wohl nicht kennen würden? Was sollte so ein Punkt denn auch für einen Sinn machen, besser gefragt, warum sollte die Sexualität so schwierig sein, denn durch den G-Punkt zum Orgasmus zu kommen, bedarf allerlei Geduld, Erfahrung, genaues Bescheidwissen und eine Portion Vertrauen? Wieso soll ausgerechnet hier die Natur ein derartiges Versteckspiel eingerichtet haben, wenn es unglaublich diffizil sein soll, mit dem Penis diesen Punkt richtig zu stimulieren (es ist schon mit der Hand bei den meisten nicht zu schaffen), wenn doch das erste Gebot der Natur und des Fortbestehens des Leben die Fortpflanzung ist?

 

Man muss fast davon ausgehen, dass die Frau an sich immer noch ein Geheimnis hat und wohl auch selbst eins bleiben will, was sie über die Jahrtausende auch bis heute geschafft hat zu bewahren, ganz zum Trotz der Wissenschaften (die wohl auch nicht das richtige Interesse oder eben Forschungsverfahren hat). Zumindest wäre das Zugeben, dass es fast schon unmöglich ist nur durch die Penetration allein zum Orgasmus zu kommen, eine verzwickte Sache, denn welche Frau nutzt das Flunkern und Vorspielen der Lust nicht auch einfach als Praxis, den Mann beim Sex zu lenken, zu beschleunigen, ihm das Gefühl zu geben, dass alles in Ordnung ist usw. Da könnte es in so mancher Beziehung böse kriseln, wenn einfach tatsächlich klar ist, dass es eben nicht auf das Geschlechtsteil (und seine Größe schon gar nicht) drauf ankommt, sondern eben doch auf ihn, den Mann himself, und last, but not least, vor allem auf sie, ihre eigene Erfahrung und dann eben auch noch auf ihre Stimmung.

Wollen die Frauen nicht, dass die Männer sich verhohnepiepelt vorkommen (rückblickend über Jahrtausende), und verhohnepiepeln sie die männliche Welt deshalb munter weiter, um unbemerkt einfach die Macht im Bett zu behalten? Kennen die heutigen Frauen ihren Körper und ihre Sexualität immer noch nicht und sind zu wenig experimentierfreudig und finden sich damit ab (immerhin kennen weit mehr als zwei drittel aller deutschen Frauen den vaginalen Orgasmus, und überhaupt einen Orgasmus nicht), oder gibt es doch einige auserwählte Frauen, die in den Genuss kommen, den Hyperorgasmus via G-Punkt und alle seine Verwandten zu erleben?

Es ist geradezu grotesk, wie sich die Forschung der weiblichen Ejakulation, bzw. dem weiblichen Orgasmus zuwendet, wobei es manchmal besser ist, wenn sie es nicht tut, denn vor kurzer Zeit noch hatte man Frauen, die zu viel Flüssigkeit beim Orgasmus abgaben, geraten sich operieren zu lassen oder einer Psychoanalyse zu unterziehen. Da kann dann Desinteresse manchmal ganz heilsam sein.

 

zum Diskurs...

Umfrage: G-Punkt...

 

 

Bewerten Sie diesen Artikel





Unsere Themen

Finanzkrise - Damoklesschwert oder Apokalypse des Turbokapitalismus

Bildschirm macht DDD / dick, dumm und dröge?

Ist die Demokratie noch zu retten?

Glaube an Heilung ist die beste Medizin

Knut der Eisbär - Ein Symbol für den Umweltschutz?

What the Fuck is Bleep?

Katrina, Kyrill und Co

Cannabis vs. Alkohol

Gibt es den G-Punkt?

Lichtarbeit

Sonnenwind

Schluss mit dem Rauchen! Aber wie?

Radionik

Lichtkugeln

Seit Sie auf dieser Seite sind,

 
 
 
 
 

TOP-RUNNER
Qualität und Effizienz zur Abwehr der Klimakatastrophe!