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Kinder und der Bildschirm!
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Ungebremster Bildschirmkonsum, soziale Verwahrlosung und ein ungesundes "Ich kann eh nix tun - Achselzucken" macht unsere Kinder krank!

RTL - Köln / Wikipedia
Erzieher Staat? Wikipedia

Wie die kindliche Entwicklung des Gehirns durch zu viel Medienkonsum und dann natürlich auch durch dumm machende Sendungen gestört wird, ist hinlänglich bekannt und bewiesen. Da wundern sich heute Pädagogen und Sozialpädagogen, Jugendämter und Jugendarbeiter ein bisschen weniger über die vorherrschende Verblödung. Gott sei Dank weiß man jetzt wenigstens woher die Verhaltensauffälligkeiten, die Konzentrationsstörungen die niedrigen Hemmschwellen herkommen, fühlt man sich vielleicht nicht mehr so schlecht, wenn man sich dem allgemeinen "Keine Ahnung" und den völlig drögen Gesichtszügen Jugendlicher gegenüber sieht. Hilflos macht es sie trotzdem, denn die Kids sind wahrlich dumm geblieben, verstehen einen nicht, man kommt nicht durch zu ihnen, man merkt, dass man sie überfordert! Vorschulkinder können die Sprache nicht (auch die Deutschen), müssen extra geschult werden, damit sie überhaupt in die Schule gehen können! Ja woran liegt denn das, spricht mit denen keiner? Doch, auf die Kinder prasselt täglich mehrere Stunden Gequatsche aus den Boxen vom Fernseher und PC ein, nur reden, reden tut man wenig mit ihnen. Da setzt man sie lieber vor den Lerncomputer oder lässt sie die "Sendung mit der Maus" anschauen (oder Schlimmeres wie Kindercomics und gewaltverherrlichende Filme). Es kommt doch nicht von ungefähr, dass Pädagogen, Erzieher, Kinderpfleger, Sozialarbeiter, Psychologen, die vor drei Jahrzehnten ihre Ausbildung machten, Fachbegriffe wie Hyperaktivität, ADS, ADHS und wie sie alle heißen, nicht erlernten. Es gab diese heute massiv auftretenden Auffälligkeiten nicht. Kaum hatte es aber der Fernseher langfristig und nachhaltig in jeden Haushalt, ja in jedes Kinderzimmer geschafft, häuft sich ADHS, Gewaltbereitschaft, Respektlosigkeit, Ungebildetheit und all das, wo wir nun nicht wissen, wie man damit umgehen soll.

Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen...oder doch? Ritalin und all die "Childrens' little helpers" werden ja in Massen verschrieben, dabei helfen sie nicht, sondern verstärken nur die Problematik (machen das Hirn und die Wahrnehmung noch matschiger)! Apropo Auswege aus dieser Kinderkrise in Deutschland? Was tun die Eltern eigentlich? Oder besser gefragt, können sie was tun? Hier ist nach der Kompetenz gefragt, wenn man von "können" spricht, nicht von der Möglichkeit! Wer sind denn die Eltern dieser sprach - und verhaltensauffälligen Kinder? Sind es nicht die, an denen das Dauerfernsehen schon verbrochen wurde? Was können sie denn tun, wenn sie könnten? Ist es für einen durchschnittlichen Haushalt nicht normal, dass Kinder fernsehen oder stundenlang vor dem PC sitzen? Haben Eltern überhaupt die Kraft, die Ruhe und das nötige Durchsetzungsvermögen, um ihren Sprösslingen glaubhaft und nachhaltig klar zumachen, dass das, was sie jeden Abend selber tun, schlecht für sie ist. Sich durchsetzen, Standpunkte vertreten, argumentieren bedarf schon einer Menge Intelligenz und Intellekt, zu erkennen, wie wichtig das ist, um ein vielfaches mehr.

Müsste man nicht der jetzigen erziehenden und verantwortlichen Generation klar machen, dass Profitgier der Medienmogule und Spieleentwickler ein Gift für unsere Zukunft ist, denn das sind unserer Kinder doch! Kann man das dieser Generation überhaupt noch verklickern? Müssen wir uns nicht gerade schon über die wundern, die schäfchengleich alles was politisch und wirtschaftlich von oben herunter abgesegnet wird, selbst wenn es sie in Armut und Klimakatastrophe stürzt, über sich ergehen lassen. Beschleicht einen nicht auch dort der Verdacht, dass schon dieser Generation die Synapsen bei ihrer kindlichen Entwicklung durch zu viel Bilschirmkonsum und Medienmanipulation unterfordert wurden, geradezu beschnitten wurden in Hinsicht Intelligenzentwicklung. Verstehen sie nicht mehr das, was Politiker sagen, was anspruchsvolle Sendungen mahnen?

Wie holen wir diese Defizite auf? Oder überlassen wir die jetzt 16 bis 45 jährigen ihrem schnöden Schicksal und kümmern uns um den Nachwuchs, indem wir ihn so schnell wie möglich aus der kinderunfreundlichen Welt der Familie herausholen, um sie in Kitas und Ganztagsschulen zu dem zu machen, was sie sein könnten - intelligente, selbst denkende Menschen?

Der totalitäre Staat lässt grüßen, die Eltern blicken es nicht mehr, wie und zu was der Nachwuchs erzogen wird, die Kids wissen nicht was Familienbande sind.....ja, dann klappt es mit dem Regieren auch besser.

Sollten wir nicht anfangen unseren Kindern so wenig Bildschirmkonsum wie möglich angedeihen zu lassen, damit sie einen guten Start ins Leben haben? Sind wir fähig zu solcherlei Schlussforderung?

 

Schauen Sie sich hier den Video "Vorsicht Bildschirm!" ein Vortrag von Manfred Spitzer an.

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